Arsen im Hundefutter
Warum Reis nicht gleich Gift ist
(und was unsere Tests beweisen)
Hast du auch schon diese Schlagzeilen gelesen? Arsen im Hundefutter soll eine unsichtbare Gefahr sein. Vielleicht hast du deswegen sogar ein schlechtes Gewissen, wenn du deinem Hund Reis fütterst. Wir verstehen diese Sorge absolut. Als Hundebesitzer wollen wir schließlich nur das Beste für unsere Vierbeiner und keine versteckten Gifte im Napf.
In diesem Artikel schauen wir uns gemeinsam an, was es mit der Arsenbelastung durch Reis im Hundefutter wirklich auf sich hat, warum wir bei unseren eigenen Hunden (und denen unseres Futterberaters Justin) trotz Reis-Fütterung völlig entspannt sind – und wir haben die Laborwerte, um das zu belegen!
Inhaltsverzeichnis
- Arsen im Hundefutter Warum Reis nicht gleich Gift ist (und was unsere Tests beweisen)
- Was ist Arsen überhaupt und wie kommt es in den Reis?
- Warum trifft es ausgerechnet den Reis?
- Die Gesetzeslücke: Hundefutter Arsen und Grenzwerte
- Die Angst vor der Vergiftung: Was sind die Folgen?
- Der Beweis: Unsere Hunde, Justins Hunde und die Laborwerte
- Fazit: Muss ich Angst vor Arsenvergiftung durch Hundefutter mit Reis haben?
Was ist Arsen überhaupt und wie kommt es in den Reis?
Zuerst einmal: Durchatmen. Reis ohne Arsen gibt es in der Natur quasi nicht. Arsen ist ein natürliches Element, das überall in unserer Erdkruste vorkommt. Aber hier müssen wir unterscheiden, denn Arsen ist nicht gleich Arsen. Es gibt zwei Hauptformen:
- Organisches Arsen: Das ist die „gute“ Nachricht. Es gilt als relativ harmlos und wird vom Körper meist einfach wieder ausgeschieden.
- Anorganisches Arsen: Das ist der Stoff, vor dem wir uns schützen müssen. Es ist toxisch, gilt als krebserregend und kommt sowohl natürlich im Boden vor als auch durch Umweltverschmutzung.
Warum trifft es ausgerechnet den Reis?

Das Thema Hundefutter Arsenbelastung wird oft im Zusammenhang mit Reis diskutiert. Das liegt an der Art, wie Reis wächst. Beim klassischen Nassreisanbau stehen die Pflanzen unter Wasser. Dadurch löst sich das anorganische Arsen leichter aus dem Boden und wird von der Pflanze aufgenommen – stärker als bei anderen Getreidesorten.
Besonders interessant: Das Arsen reichert sich in den Randschichten des Korns an.
Das bedeutet paradoxerweise, dass der oft als gesünder geltende Vollkorn- oder Naturreis eine höhere Gesamt-Arsenmenge enthalten kann als weißer, geschliffener Reis.
Die Gesetzeslücke: Hundefutter Arsen und Grenzwerte
Jetzt wird es wichtig für dich als Verbraucher: In der EU gibt es strenge Grenzwerte für anorganisches Arsen in Lebensmitteln für uns Menschen. Aber weißt du, wie es beim Tierfutter aussieht? Hier fehlen oft direkte, spezifische Grenzwerte für Arsen im fertigen Futter.
Das bedeutet: Wenn ein Hersteller billige Rohstoffe einkauft, die nicht Lebensmittelqualität haben, könnte die Arsenbelastung Hundefutter theoretisch höher sein.
Die Angst vor der Vergiftung: Was sind die Folgen?
Natürlich darf man das Thema nicht kleinreden. Eine echte Arsenvergiftung durch Reis im Hundefutter (wenn die Werte dauerhaft extrem hoch wären) hätte schlimme Folgen. Zu viel anorganisches Arsen kann zu:
- Magen-Darm-Problemen (Erbrechen, Durchfall),
- neurologischen Ausfällen,
- Herzproblemen und
- langfristig zu Organschäden an Leber und Nieren führen.
Aber – und das ist ein großes ABER – Panik ist hier ein schlechter Ratgeber. Denn es kommt extrem auf die Qualität des Reises an.
Der Beweis: Unsere Hunde, Justins Hunde und die Laborwerte
Wir bei Endlich Gutes Futter folgen einem Prinzip:
Statt zu streiten oder Theorien aufzustellen, lassen wir Fakten und vor allem Erfahrung sprechen.




Viele fragen uns:
„Führt Reis im Hundefutter zwangsläufig zu schlechten Arsen Werten?“
Unsere klare Antwort: Nein, wenn die Qualität stimmt.
Wir und unser Futterberater Justin füttern unseren Hunden seit Jahren Futter mit Reisanteil. Und weil wir es genau wissen wollten, haben wir regelmäßig Mineralstoff-Tests (Haarmineralanalysen aus dem Labor) machen lassen.




Das Ergebnis?
Die Werte sind tiptop. Weder bei unseren Hunden noch bei Justins Rudel konnte eine erhöhte Hundefutter Arsenbelastung durch Reis festgestellt werden. Sie sind fit, gesund und zeigen keinerlei Anzeichen einer Belastung.
Was ist unser Geheimnis?
Das Geheimnis liegt nicht darin, Reis zu verbannen, sondern den richtigen Reis zu nutzen. Wir setzen konsequent auf Lebensmittelqualität. Das ist leider in der Branche nicht selbstverständlich. Gute Hersteller prüfen ihre Rohstoffe, bevor sie in den Napf kommen.


Fazit: Muss ich Angst vor Arsenvergiftung durch Hundefutter mit Reis haben?
Wenn du auf hochwertiges Futter setzt, lautet die Antwort:
Nein. Lass dich nicht von Schlagzeilen verrückt machen. Arsen im Hundefutter ist ein Thema, das man ernst nehmen muss – aber es lässt sich durch Qualität komplett vermeiden.
Reis hat viele tolle Eigenschaften und darf daher wunderbar in den Futteralltag deines Vierbeiners integriert werden.
Du willst sichergehen, dass dein Hund sicher frisst?
Schau dir gerne unsere Futtersorten an oder sprich uns an – wir helfen dir gerne weiter, damit du und dein Hund sorgenfrei genießen könnt!
Eure Andrea samt Rudel
